Mein letzter Abstecher für diese drei Monate ging nach Key West, der südlichsten Stadt der USA. Hier bin ich doch tatsächlich näher an Kuba dran, als an Miami. Und das ist deutlich spürbar! Karibik-Feeling hoch hundert!
Für mich gab's am Ende meiner Reise noch mal eine neue Erfahrung, denn ich bin jetzt auch das erste Mal alleine verreist. Am Anfang ist es ungewohnt alleine beim Frühstück oder abends im Restaurant zu sitzen, aber man gewöhnt sich sehr schnell dran und genießt eine Stadt auf eine ganz andere Art und Weise.
Meinen ersten Abend verbrachte ich im Zentrum der Stadt: In der Duval Street und auf dem Mallory Square. Hier tobt das Leben! Auf 14 Blocks sind über 60 Bars und Restaurants verteilt; alle in viktorianischen Häusern, die einfach viel zu romantisch aussehen. Am Malloy Square trifft sich dann halb Key West um halb acht zum Sonnenuntergang. Während die Sonne am Horizont dramatisch untergeht, verkaufen Künstler ich Schmuckstücke und Akrobaten performen dicht aneinander gereiht und fordern ihr Publikum auf lauter zu klatschen und zu jubeln, damit ja mehr Schaulustige bei ihrer Show vorbeischauen. Ein verrückter Ort ist Key West, aber ein wunderschöner! Läuft man die Parallelstraße der Duval Street entlang (glücklicher Weise ist hier mein Hotel), nimmt der Trubel etwas ab und man kann entspannt an kleinen Villen mit üppigen Bougainvilleasträuchen im Vorgarten entlang schlendern.
Gestern Morgen fing der Tag früh an, denn es ging aufs Boot und dann sieben Meilen raus aufs Meer zum Schnorcheln. Zwei große Meeresschildkröten auf dem Hinweg inklusive. Ich glaube an dem blauen, klaren Wasser werde ich mich nie satt sehen.
Der Tag war noch jung also entschied ich mich ins berühmte Hemingway Haus zu gehen, wo die Nachkommen seiner 60-80 Katzen noch immer hausen. Für abends hatte ich eine für Key West typische Ghost Tour gebucht! Mein Glück: Die anderen, die angemeldet waren, sind nicht gekommen, also durfte ich eine kleine Privattour genießen. Die Geschichten wurden zum Ende hin immer realer und grusliger, da für manche der Horrorgeschichten sogar Beweise im örtlichen Museum ausgestellt sind. Unser letzter Stop war im einzigen von Geistern heimgesuchten Hard Rock Cafe, das als einziges Cafe der Welt die Genehmigung hat, dass keine Werbung, Besteck, Salz und Pfeffer auf den Tischen stehen muss, denn sobald die Tische gedeckt sind und der Raum verlassen wird, fällt, so wird es erzählt, alles zu Boden. Und als ich dort war, habe ich wirklich keinen einzigen gedeckten Tisch gesehen.
Jetzt sitze ich hier in meinem Hotel am Pool und warte, dass ich für meinen Flug morgen einchecken kann. Ich habe es noch nicht wirklich realisiert, dass es morgen nach Hause geht. Nach drei Monaten. Aber ich freue mich!
UPDTAE: Ich habe es gestern nicht geschafft den Post fertig zu machen und so sitze ich nun am Flughafen und warte auf meinen Flieger nach New York. Auf geht's nach Hause!
My last stop for those three months is Key West, the southernmost City of the United States. Here, I am closer to Cuba than to Miami, could you believe that? But you can feel it, because you can feel and see the Caribbean influences in every single corner.
And again I experienced something new here again: traveling on my own. And yes, it was kind of weird in the beginning to have breakfast by yourself and also to order just for one person in the restaurant. But in the end I really enjoyed it and it's again another way to explore a city.
I spent my first night in the city center, at Duval Street and Mallory Square. In 14 blocks there are over 60 bars and restaurants and you can definitely feel the energy in those places. When the sun goes down, pretty dramatically by the way, everyone goes to Mallory Square to enjoy this beautiful view and to watch the shows of street art performer, who scream and shout for more attention and applause.
Key West is a crazy place, but at the same time it's incredible beautiful here. One street parallel to Duval Street it is a little more quiet and and you can take a little walk along beautiful houses in victorian style and huge bougainvillea trees.
The next dayI had to get up early yesterday because I went on a snorkeling trip and saw even two big sea turtles on our way to the only living reef in North America. I think I will never ever get enough from the blue water.
It was early when I came back, so I decided to go the Hemingway House, where progenies of his 60-80 cats are still living on the property. Then, I booked a typical ghost tour for the evening. I was lucky because I was the only one and had a kind of privat tour. And oh my god, it was spooky! Our last stop was the only haunted Hard Rock Cafe in the world. It is also the only Hard Rock Cafe, that doesn't have to have a set table, because people say that whenever you put the menu, fork and knife, salt and pepper on it and leave the room, everything ends up on the floor. And seriously: I haven't seen one single set table.
Right now, I'm sitting at the pool in my hotel waiting for my time to check in for my flight. I haven't realized yet that I'm going home tomorrow. After three months. But I'm excited for it.
UPDATE: I didn't get to finish the post yesterday. Now, I'm at the airport waiting for my flight to New York. Let's go home!















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