2016/07/04

Living the Change


Amerika hat doch schon einiges bei mir verändert. Und keine Sorge, ich schwärme jetzt nicht wieder schwülstig über die schöne Zeit, obwohl ich das immer noch Tag ein Tag aus tun könnte. Nein, ich greife hier mal etwas auf, was mich negativ überrascht hat. Dass Amerika nicht das Land des gesunden Lifestyles ist, wissen wir ja alle. Aber dass sogar "normales" Essen so ungesund sein kann, hat mich dann doch sehr schockiert. (Wer hätte gedacht, dass es kein stinknormales Müsli gibt und wenn doch in Zwergenpackungen und für 5$??)

Beispiel: Ich habe mich in Amerika wirklich sehr sehr wenig von Fast Food ernährt, aber trotzdem habe ich den Unterschied zu europäischen Mahlzeiten extrem geschmeckt und gemerkt. (Ich glaube alleine die Tatsache, dass es Käse zum Sprühen aus der Dose gibt, sagt mehr als tausend Worte.) Gab es zum Beispiel Kartoffelbrei zum Abendessen, wurde der einfach schon komplett fertig aus dem Kühlregal gekauft. Welche Massen an Konservierungsstoffen dort enthalten sind, können wir uns wohl alle vorstellen, hm? Leider war es nicht nur beim Kartoffelbrei der Fall, sondern auch bei Saucen, Nudelaufläufen, Brownies und so weiter und so weiter.

Als ich nach Hause gekommen bin, war ich schon froh, wieder Essen mit gesunden Nährstoffen genießen zu können und davon auch mal satt zu werden (Fehlalarm beim Essen in 'Murcia).
Irgendwie hat mich das Thema Ernährung dann gepackt und ich habe angefangen mich zu belesen und viel auszuprobieren. Mit der Zeit hatte ich dann immer mehr Spaß mir jeden Tag ein anderes, aber gesunden Frühstück auszudenken und aus dem "cleanen" Frühstück wurde dann auch ein Mittag- und Abendessen. Mittlerweile verzichte ich auf Zucker und Weißmehl so gut es geht. Aber klar, ein kompletter Verzicht ist schon ziemlich hart und ein gemütlicher Abend mit Freunden wäre ohne ein paar leckere Snacks nicht das gleiche. Als vorgestern dieser 11-Meter-Horrofilm unserer Nationalelf lief, konnte ich mich auch nicht mehr beherrschen - Nervenfutter hilft da nun mal ungemein!

Abgesehen von diesen Ausnahmen koche ich nun aber täglich selber, achte auf die Inhaltsstoffe und habe erstaunlich viel Spaß daran gewonnen! Ich glaube meine Mama sieht das mit einem lachenden und einem weinenden Augen, denn zum einen stand ich jetzt in drei Monaten wahrscheinlich öfter in der Küche als in den letzten 19 Jahren und koche oft für meine Eltern mit. Zum anderen sieht die Küche, nachdem ich gleichzeitig Brot, Muffins und Granola backe immer wie das reinste Schlachtfeld aus. Zugegeben: Meine Besteck- und Geschirrnutzung beim Kochen kann man eindeutig noch optimieren.

Der absolute Vorteil an der ganzen Sache: "Clean Eating" lässt einen wirklich fitter werden, gesunder fühlen und auch aussehen. Keine Angst, ich werde jetzt kein Food-Blogger oder euch täglich mit vollgepackten Smoothiebowls zuspamen, aber ab und zu wird es hier dazu etwas zu lesen geben, denn mein Projekt "gesünder Leben" hat gerade erst angefangen. Und als Sahnehäubchen (natürlich ohne künstlichen Zucker) zu diesem Post präsentiere ich euch einen Schokopudding auf Avocado-Basis und ohne Süßungsmittel. Halleluja, besser geht's ja nicht.









America changed a lot for me to be honest. And no, I'm not going to write endless novels about that wonderful time over there, even tough I could still talk about it for hours. But today I want to focus on something I recognized there - in a negative way. We all know that the American lifestyle is not the healthiest one, but I didn't expect also the normal dishes to be so bad. (Who thought that usual oatmeal cereal is really rare or in super duper tiny boxes and expensive as hell?)
One Example: I didn't eat a lot of fast food over there, but there is a decent difference to European food. (I guess cheese in a spray bottle is enough evidence.) If we had mashed potatoes for dinner, we got it from the store - already prepared and ready to eat. We can assume that huge amount of preservative substances in it, right? Unfortunately mashed potatoes is not the only one of this kind: Sauces, pasta gratin, brownies and so on are also full of unhealthy ingredients. 
When I came back I was happy to have meals with rich nutrition that would make me fell full (which wasn't the case in America). For some reason I got hooked on this whole healthy diet topic and I started to read books and tried out stuff. Time by time I started to enjoy this whole project and to figure out different clean breakfasts and later on it also became a healthy lunch and dinner. By now I go without sugar and white flour. And of course there are always exceptions because a cosy night with your friends wouldn't be the same without some snacks. 
I cook beside those exceptions every day and pay attention to ingredients and have super much fun doing it! I think my mum sees it in two ways: On the one hand I spent the last three months more time in the kitchen than those 19 years before and also cook for my parents, on the other hand looks the kitchen like a battle field when I finish bread, muffins and granola at the same time. And I have to admit, my use of dishes could definitely be optimized. 
And the advantage of this whole clean eating is that you feel more energized, healthier and look healthier. No worries, I won't become a food blogger now and I won't spam with loaded smoothie bowls but you will definitely read more about my project "healthy living". And as sweet ending for this post, I'll present you a super delicious vegan avocado pudding without any sugar. Damn, could it be better? 


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